Das neue “e”

 

 

Das neue "e"In dem von Dunkelheit erfüllten Kinosaal zaubert das Licht einen Spiegel der Illusion einer Realität. Genauso wie das Licht selbst, dringen auch die, von den Filmemachern erschaffenen Szenen tief in unser Bewusstsein vor und hinterlassen dort Eindrücke, die uns manchmal noch sehr lange beschäftigen und nicht loslassen, aber auch solche, die sich wieder aus unserem Bewusstsein verflüchtigen, als bald der Vorhang sich schließt. All diese Aspekte spiegeln sich in der Gestaltung und Form des „e” wieder, das nicht nur für die Darstellung digitaler Medien an sich steht, sondern auch die Kraft der Botschaft, die von bewegten Bildern ausgeht, reflektiert.

Mit der jährlichen Auszeichnung des ‘e’-Preises wird der Rolle der Nachhaltigkeit in der Filmwelt besonderen Tribut gezollt. Ganz gleich, ob es dabei um die Filmvorführung bei einem Publikum geht oder der Preis seinen Platz in der Vitrine des Filmemachers einnimmt, das „e“ soll sowohl Filmliebhaber als auch Filmemacher daran erinnern, dass die Produktion eines filmischen Kunstwerks auch immer mit der Nutzung von Technologie und Ressourcen verbunden ist und dass es an uns selbst liegt, diese auf kreative und nachhaltige Art und Weise auszuschöpfen.

Unter der gestalterischen Leitung von Richard Hurding von Zelfo Technology, wurde bei der Herstellung des „e”s mit dem Zelfo-Prozess gearbeitet, bei dem natürliche Zellulosefasern in ein fertiges Material umgewandelt werden, wobei auf den Einsatz von Kunststoffbindern gänzlich verzichtet werden kann. Wie bei allen kreativen Unternehmungen im Hause Zelfo, wurde auch hier wieder das bestmöglichste Resultat mittels der Anwendung optimierter Ressourcen erzielt.
Richard Hurding
Zelfo Technology

 

Richard Hurding, geboren in Schottland/ Großbritannien, ist 3D-Designer, Geschäftsführer der Omodo GmbH und Leiter des Biorama Projekts Joachimsthal/ Deutschland. Er arbeitete an vielen signifikanten architektonischen Projekten in China, Hong Kong, Großbrittanien und Malta. Zusammen mit Sarah Philipps gründete er 2003 das Biorama Projekt Joachimsthal.

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