Sonderprogramm “Liebe Grüße aus der Provinz”
Sonnabend, 8. Oktober, 17:30 Uhr
Ein Schwerpunktthema des Filmfestes Eberswalde ist die Provinz. Insbesondere im Dokumentarfilmbereich setzen sich die Filmemacher sehr intensiv mit den verschiedenen Aspekten dieses Begriffs auseinander. Doch auch in Kurzfilmen wird der Blick oft in die Regionen abseits der Metropolen gerichtet. Grund genug für uns für “Liebe Grüße aus der Provinz”.
Daheim
Regie: Olaf Held
Kurzspielfilm, Deutschland 2011, 27′, OT: Deutsch, UT: Englisch
Ein genügsamer Mann in den 30ern, verliert seine Arbeit in seinem Heimatdorf und macht sich auf in die nächstgrößere Stadt, um eine neue Stelle zu finden. Doch dort wird er zum bloßen Beobachter des Großstadtlebens und bleibt einsam trotz seines neuen Jobs.
Gömböc
Regie: Ulrike Vahl
Kurzspielfilm, Deutschland 2010, 20′, OT: Deutsch, UT: Englisch
Trabbistemmen, Aalangeln und in der Küche sitzen mit Omi. Stockcars, Gartenfeuerwerk und erste Liebe im Wald. Zentriert um den ländlichen Alltag der beiden ungleichen Kumpels Ronny und Paul fängt der Film viel vom Tempo, der Atmosphäre und den Absurditäten an diesem Ort ein.
Gilles Corporation
Regie: Vianney Meurville
Kurzspielfilm, Frankreich 2009, 7′, OT: French, UT: Englisch
Gilles ist ein alter Bauer aus Troyes dans l’Aube. Er hat klar erkannt, dass die Welt sich verändert hat und das sein Hof nicht mehr zum modernen Markt passt. Der alte Gilles glaubt, dass die Zukunft der Wirtschaft im chinesischen Markt liegt. Bei einem Ausflug nach Paris stellt er fest, dass die Chinesen diese Stadt lieben und alle möglichen Marketingprodukte kaufen. Um sein Geschäft wiederzubeleben, entwickelt er eine Besonderheit nur für den chinesischen Markt: die Massenproduktion von “Parisern”.
Arsy-Versy
Regie: Miro Remo
Dokumentarfilm, Slowakei 2009, 23′, OT: Arsy-Versy, UT: Englisch
Die Lebensgeschichte einer Mutter und ihres Sohnes Lubos, der die Welt auf den Kopf stellte. Lubos flüchtete aus der Welt der Menschen um mit der NAtur in Symbiose zu leben. Seine gröte Faszination war das Studium der Fledermäuse. Die größte Unterstützung dabei erhält er, wie in allen Lebensbereichen, von seiner Mutter. Sie ist 70 Jahre alt und sorgt sich um die zukunft ihres Sohnes.